Am Ring haben Väter nichts zu suchen
5. November 2009 | Von Petra Woerlein | Kategorie: SportSöhne finden ihre Väter oft lästig. Diese wiederum vertreten ihre Kinder oft mit mehr Ehrgeiz als nötig – besonders im Sport. Der Box-Weltverband (WBC) will daher in Zukunft Väter während eines Kampfes nicht mehr in die Nähe des Rings lassen.

Laut WBC werden diese zu emotional geleitet und neigen deshalb dazu, unvorsichtige Entscheidungen zu treffen. Viele Väter, die ihre Söhne trainieren, versuchten durch ihre Kinder einen verpassten Erfolg nachzuholen. Dadurch treffen sie oft risikoreiche Entscheidungen, um einen Sieg davon zutragen. Viele schwere Unfälle sind auf solche Fehlentscheidungen zurückzuführen.
Während des Kongresses auf der südkoreanischen Insel Jeju beschloss der WBC außerdem eine Datenbank einzurichten, die schwere Verletzungen und Todesfälle aufnimmt. Eine eigens eingerichtete Kommission soll diese Daten dann auf eventuelle Parallelen hin untersuchen.













