Impfung wie am Fließband
5. November 2009 | Von Petra Woerlein | Kategorie: DestinationÖsterreich macht mobil – gegen die Schweinegrippe. Mithilfe sogenannter „Impfstraßen“ soll die Impfung gegen den Virus möglichst schnell abgewickelt werden können. In den österreichischen Ballungszentren, wie beispielsweise in Wien, werden in den Krankenhäusern eigene Räumlichkeiten eingerichtet, die eine parallele Impfung mehrerer Patienten ermöglichen sollen.
Abgetrennt durch Pavillons, kann die Impfung dann in einer „intimeren Atmosphäre“ verabreicht werden, erklärt Gabriele Pflug von der Wiener Gebietskrankenkasse. Die Geimpften sollten sich nach der Dosis noch eine Viertelstunde im Krankenhaus aufhalten, um Komplikationen auszuschließen.
In Düsseldorf wäre einem 30-jährigen Mann die Schweinegrippe-Impfung fast zum Verhängnis geworden. Er hatte nach der Impfung einen anaphylaktischen Schock erlitten. Aufgrund der schnellen Reaktion des Arztes konnte der Mann gerettet werden. Das Risiko eines Schocks bestünde nach einer Impfung jedoch immer, sagte der behandelnde Arzt.
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