USA und China: Zeichen einer Zweckehe?

17. November 2009 | Von Petra Woerlein | Kategorie: Business, News

Der stellvertretende Außenminister der USA, James Steinberg, nennt es “Strategische Rückversicherung”. Gemeint ist damit die politische Strategie der USA gegenüber der wachsenden wirtschaftlichen Macht der Volksrepublik China.
Stone, China, Dior und das Beben |Copyright: Liuyu - Fotolia.com
Der Besuch Obamas in Asien begann mit charmanten Schmeicheleien des amerikanischen Präsidenten: “Ich bin Amerikas erster pazifischer Präsident”, erklärte er. Die Intention solcher Aussagen ist klar: Die USA will und muss ihre Beziehung zur Volksrepublik warmhalten. Asien-Analysten prognostizieren, dass China bereits 2010 Japan als zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt ablösen wird.

Die Strategie der Chinesen ist eine Politik der “offenen Tür”. Laut Asien-Portal “Good Morning Asia” mischt sich die Großnation konsequent nicht in die inneren Angelegenheiten ihrer Nachbarländer ein und hat es so innerhalb kurzer Zeit geschafft, wichtige Handelsverträge abzuschließen. Selbst die schwierige Beziehung zu Taiwan scheint sich dank wirtschaftlicher Interessen langsam aber stetig zu verbessern.

Selbstverständlich ist seitens der Volksrepublik da auch ein gehöriges Maß Eigeninteresse im Spiel. Wer keine Fragen zu Menschenrechten stellt, muss sich auch keine gefallen lassen.

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