Katzen- & Hundecafés: Miethaustiere erfreuen sich in Japan großer Beliebheit
26. November 2008 | Von Rooster3 | Kategorie: Living
Beim Kaffee mit Katzen spielen und die heimelige Atmosphäre genießen – das bieten japanische „Katzen-Cafés“ ihren Besuchern. Abgerechnet wird zum Stundentarif: Für sechs Euro die Stunden können sich die Gäste mit den gefragten Pelzknäuel beschäftigen.
Die Betreiberin eines „Katzen-Café“ in Tokio erklärt das Geschäftskonzept: „Die Besucher können sich eine Katze aussuchen und diese streicheln und mit ihr spielen. Sie können auch Tee oder Kaffee trinken und in Büchern lesen, die wir zur Verfügung stellen. Ich denke, das Katzencafé ist ein Ort, an dem sich die Besucher entspannen können.“
“Eine eigene Katze zu besitzen ist schon eine Bürde: Ich arbeite den ganzen tag und hätte keine Zeit, mich angemessen um das Tier zu kümmern”, beschreibt eine Kundin ihre Motivation, mehrmals wöchentlich ihr “Stamm-Katzencafé” aufzusuchen.
Seit längerem gibt es im Land der aufgehenden Sonne bereits Hundecafés, die sich als spezieller Treffpunkt für Hunde und ihre Besitzer großer Beliebtheit erfreuen. Dort können die Vierbeiner auch gemietet werden. Ein Service, der angesichts des Platzmangels in japanischen Großstadtwohnungen gar nicht so selten genutzt wird. Aber auch Menschen, die sich ein Haustier zulegen wollen, können hier schon einmal ins „Herrchen“-Dasein reinschnuppern.
„Man kann unterschiedliche Rassen mieten, mehrere Rassen gleichzeitig – das ist so extravagant“, meint eine begeisterte Hunde-Mieterin.
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CNN-Video aus einem japanischen Katzen-Café:













